hundephilosophin1709-5

Nachdem ich berichtet habe, mit wie vielen kleinen Gesten Hunde ihren Menschen ihr Zusammengehörigkeitsgefühl zeigen, kann man fragen, wie eigentlich Menschen diese Gesten erwidern können.

Gerade wenn die Zeiten zwischen Mensch und Hund schwierig sind, kann es wichtig sein, dem Hund vermehrt zu zeigen, dass man zusammengehört. Hier ein paar Ideen, wie man das machen kann:

  • Kontaktliegen. Kontaktliegen muss nicht Kuscheln oder Streicheln heißen, was manche Hunde gar nicht so gern mögen. Kontaktliegen heißt genau das, wonach es klingt: man sitzt oder liegt so, dass man sich so gerade berührt.   
  • Fellriechen. Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber Hunde riechen unter Freunden aneinander, wahrscheinlich um die Stimmung des anderen zu erriechen. Ich rieche total gern an meinen Hunden, und ich glaube fest, dass sie das als Freundschaftszeichen verstehen.
  • Essen teilen. Ja, ich verstoße mal wieder gegen Hundetrainertipps. Aber: Freunde teilen Essen. Unter Primaten genauso wie unter Caniden. Ich liebe es, mit meinen Hunden Essen zu teilen: ein Stück Brot, eine Möhre, etwas Popcorn. Und meine Hunde lieben es auch. – Übrigens, Essen teilen ist was anderes als Betteln. ;-)
  • Streicheln und Blickkontakt, sofern der Hund es in der jeweiligen Situation mag, führt bei Hund und Mensch zu Oxytozin-Ausschüttung, was bindungsfördernd ist
  • kleine Abenteuer gemeinsam erleben stärkt Bindungen
  • miteinander Spielen zeigt Vertrauen, gerade körperorientiertes Spiel
  • alles was “miteinander auf die Jagd gehen” ähnelt: miteinander in Ruhe neue Gebiete erkunden, “Stöbern”, “Hetzen”, Zerreißen, Fressen (s.o.).

 

 

 

 

 

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