In Erziehung und Lernen, Habca, Hund in Berlin, Hundeerziehung, Mensch-Hund-Beziehung, Spielen und Spielzeug, Tibetterrier

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Es ist Sonntag, also haben wir den Vormittag im Mauerpark verbracht. Ich hatte heute den Eindruck, dass Habca tatsächlich die Durchsage „Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark“ erkennt und schon aufspringt. Sie geht nämlich furchtbar gern in den Mauerpark. Als erstes geht man in das Hundeauslaufgebiet. Da waren heute ein paar nette Hunde, und Habca war außergewöhnlich aufgeschlossen, lauffreudig und verspielt. F. und ich sitzen auf einer der Bänke in der Frühlingssonne, raten Hunderassen, lästern über Hundemenschen. Wenn einer von uns dreien genug hat, gehen wir unten auf die große Wiese und üben Frisbee. Habca ist total verrückt nach der Frisbee, aber fangen kriegt sie noch nicht hin. Heute hat eine Band gespielt, Leute jonglieren, lassen Drachen steigen, spielen Fußball und Basketball. Überall laufen Hunde frei herum, und Kinder, und Leute lagern schon jetzt auf den Wiesen und stören sich nicht dran.

habbi daumenkauer1Der letzte Teil des Sonntagsritual besteht dann darin, sich ein Café zu suchen, Kaffee zu trinken und über die letzte und die kommende Woche zu reden. Das Café muss strategisch ausgesucht werden, dann kriegt Habca was zu trinken und vielleicht sogar einen Keks. Am Ende war sie so müde, dass sie ein bisschen an meinem Daumen lutschen musste. Aber das macht Knut ja bekanntlich auch, und die Kellnerin sagte über Habbi: Die sieht ja aus wie der Knut in schwarz. Das ist in Berlin derzeit das ungefähr größte Kompliment, das man bekommen kann.

So geht bei uns der Sonntag.

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