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Als Hundebesitzer haben wir diesen einen unschlagbaren Vorteil gegenüber Nicht-Hundebesitzern: Wir müssen raus. Jeden Tag. Keine lange Diskussion mit dem inneren Schweinehund, wenn der äußere Seelenhund mal muss. Kein langwieriges sich-was-angewöhnen, wie wenn man anfangen wollte zu Joggen. Oh, und vor allem: Nicht so langweilig wie Joggen! 

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Ihr wisst ja schon, dass ich gern langsam gehe. Ich geh auch gern an schönen Orten. Da unser zuhause im Taunus von schönen Orten umgeben ist, ist das einfach. Ich laufe einfach los, oder ich fahre ein paar Minuten, parke irgendwo, erkunde. Aber auch als ich noch in Frankfurt oder in Berlin gelebt habe, habe ich so oft wie möglich versucht, zumindest mal kurz „raus“ zu kommen.

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Ich habe Kunden, die ihren Hund mit zur Arbeit nehmen, und die Mittagspause bewusst dazu nutzen, mit dem Hund „raus“ zu gehen. Raus aus dem Trott, raus an die frische Luft, raus aus dem Alltag. Bewegen, Abschalten, Durchatmen.

Ist es nicht toll, dass unsere Hunde uns dazu zwingen?

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Man kann anfangen, sich für Pflanzen zu interessieren, oder für Schmetterlinge, oder Vögel. Man kann fotografieren, und versuchen, das Licht einzufangen.

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Man kann sich verlaufen. Oder den Zeichen folgen. Oder geheime Seen entdecken.

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Ich weiß, dass ich solche Spaziergänge haben werde, so lange ich Hunde habe – was auch immer sich sonst alles ändert. Ist das nicht eine schöne Zu-Flucht in schwierigen Zeiten?