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F. ist ein paar Tage verreist. Klein-Hütehund Habca und Groß-Hütemensch Mimi schätzen das im Moment nicht so. Das ist die Rechtfertigung dafür, sich eine „schicke“ – wie der Berliner sagt – Zeit zu machen. Erst musste allerdings gearbeitet werden, und Habca musste mit ins Büro. Das war nicht so nach ihrem Geschmack, bis sie rausgefunden hat, dass es ziemlich lustig ist, auf meinen Schoß zu springen und den Kopf auf meinem linken Unterarm abzulegen, während ich tippe. Da haben die Pfoten bald angefangen zu zucken und sie hat ihre Schlafschnaufer von sich gegeben.

„Zur Belohnung“ waren wir nach der Arbeit an der Krummen Lanke (Wikipedia-Artikel), einem der Seen der sogenannten „Grunewaldseenkette“. (Wer es sich nicht verkneifen kann, hört hier das „Lied von der Krummen Lanke“, oder guckt hier aufm Stadtplan nach.)

Ich war letzten Sommer schonmal mit Habca da, als es sehr heiß war. Daran hat sie sich lustigerweise offenbar erinnert, denn sie ist schnurstracks zu derselben Stelle marschiert, an der wir damals zusammen schwimmen waren, und durchs Wasser geplanscht.

 
Danach habe ich sie mit Ball und dem Preydummy® (Habca kriegt im Moment mittags eine halbe Tagesration Trockenfutter aus dem Preydummy® und abends BARF) ein bisschen ans Rennen gebracht, weil sie ziemlich nass war und es doch ziemlich kalt war.

Später ist Habca auf allerhand Sachen drauf gesprungen. Wald-Agility quasi.

Das Lustige ist, dass sie selbst „vorschlägt“ auf Sachen drauf zu springen. Sie kriegt natürlich einen Keks, wenn sie irgendwo hochgeklettert ist. Jetzt läuft sie also vor, guckt in der Gegend rum, sieht einen Baumstamm, hüpft drauf und setzt sich in Positur. „Gut so? Wo ist mein Keks?“ Nina Miodragovic nennt das „die Entdeckung der Wurstmaschine“ – eine Grundvoraussetzung fürs „Shapen“ beim Clickern. Das abenteuerliche Foto mit der Bank (das Letzte) ist auch so entstanden. Ich hätte sie niemals aufgefordert, auf so einen hohen kleinen Pfahl zu springen und hab sie – gleich nach dem Foto ;-) – ganz vorsichtig wieder runtergehoben. Die kleine Maus springt und klettert einfach mittlerweile ziemlich gut. ;-) Eine echte Tibeterin halt. (Tatsächlich ist es rassetypisch, dass diese Glückshündchen sehr gut springen und klettern können.)

 
Jetzt liegt sie neben mir, nach Dusche und Abendessen, auf F.s Platz, und schnarcht leise und zufrieden. In Tibeter-Art ein wenig an mich angelehnt, dass ich ihr auch nicht unbemerkt verschwinde während sie schläft…

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