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Rike war diese Woche mit Habca, einer Freundin und mir in einem Café, und hat die Stühle mit ihrer Leine zusammengeknotet, die Leute am Nachbartisch angeflirtet, und nicht gepinkelt. Überhaupt pinkelt sie auch zuhause kaum noch!

Das hübsche bunte Halsband, dass ich ihr schon vor ihrem Einzug hier gekauft habe, passt endlich.

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 Ich arbeite weiter mit ihr an einem starken Default-Verhalten, so dass sie immer etwas haben wird, was sie bei Frust und Verwirrung machen kann. Außerdem hat sie „Leave it“ und das Off-Switch-Game gelernt, und ihre Decke zu suchen, hinzurennen und sich draufzusetzen oder zu legen (alles drei nach Leslie McDevitt, Control Unleashed).

Oh, und sie hat stundenlang mit ihrem Bruder im Dreck gespielt. Das war toll! Mama war vielleicht ein bisschen streng, aber sowas beeindruckt Rikchen ja nicht so schnell.

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Sie hat natürlich geteilt: da kloppt die Nase auf den Boden, und dann rast sie los wie ein dickes kleines Brummerchen. Und beim Klickern haben wir einen-Gegenstand-nehmen und halten angefangen. Meine Güte, da war sie wieder blitzschnell!

Seit ein paar Tagen fällt ihr büschelweise ihr kuscheliges weiches Babyfell aus… Kämmen findet sie so mitteltoll. Zuhause ist sie total entspannt und passt sich ganz harmonisch den Abläufen an. Oh, und sie schläft allmählich länger, was ich ja total toll finde.

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Mit Anlauf und Schwung hat sie es vorgestern aufs Bett und aufs Sofa geschafft. Aber meistens versucht sie es mit Klimmzügen, was natürlich nicht klappt…

Ich finde es so spannend, ihre Entwicklung zu beobachten – es ist für mich das erste Mal „als Experte“, und natürlich sieht man mehr… Ich muss nicht warten, bis das Verhalten „laut“ wird, bis es voll da ist. Ich sehe sozusagen die möglichen Abbiegungen, ich sehe, wo es schief gehen könnte, und den Weg nehmen wir dann nicht. Ich habe sie einmal mit einem Ball gesehen – so schnell wird sie keinen mehr kriegen! ;-) Ich zeige ihr, dass man schnellen bewegten Objekten nicht folgen *muss*. Oder: sie hat anfangs schnell so niedliche kleine Wutanfälle bekommen – also arbeiten wir an ihrer Fähigkeit, mit Frust umzugehen. 

Naja, ihr bleibt auf dem Laufenden!

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