Ich finde Verhalten super. Ich finde Verhaltensvielfalt super. Verhaltensvielfalt heißt, viele mögliche Antworten auf eine Situation zu kennen.  “Verhalten wird von der Verhaltensbiologie verstanden als eine durch Gene und Lernen beeinflusste Anpassungsleistung eines intakten Organismus an seine Umwelt.” (https://de.wikipedia.org/wiki/Verhalten_(Biologie)) Was ich deshalb sehr beunruhigend finde, ist ein Trend in der Hunde-Erziehung/ im Hunde-Training, den Hund möglichst passiv zu machen. Möglichst leise, nicht störend, unauffällig. Ein bisschen so, wie manche Leute das mit Kindern machen, oder? Von wegen “Kinder soll man sehen und nicht hören”, oder so? Ein ...

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  Gehmeditation ist Meditation im Gehen. Hundebesitzer gehen jeden Tag. Was liegt also näher, als Geh-Meditation mit Hund zu probieren?   Die Idee kam mir vor einigen Jahren, und vorletzte Woche durfte ich wieder einige Mensch-Hunde-Paare in die Gehmeditation mit Hund einführen.  Ich nenne diese Einführungen gern “Silent Walk”, weil man, während man geht und atmet und sich auf sich selbst und den Hund und das Atmen und die Füße und den Moment konzentriert, nicht auch noch spricht.     Nach einer ...

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Für die Art, wie ich Hunde trainiere, ist es wichtig, Hunde unterschiedlich belohnen zu können. Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass “mit Belohnung arbeiten” hieße, “mit Futter/ Leckerchen arbeiten”. Es geht nicht ums Futter, es geht um das Gefühl im Hund.     Was eine Belohnung ist, entscheidet ganz genau einer: der Hund. Der Mensch kann entscheiden, was davon er benutzt oder nicht benutzt, aber wenn der Hund Streicheln in der Situation doof findet, dann ist Streicheln ...

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Wozu trainieren wir eigentlich unsere Hunde? Zu unserem eigenen Vergnügen, ja: weil es praktisch ist, oder niedlich, oder wir dadurch sportliche Erfolge oder Spaß haben oder einen Nutzen ziehen.   Aber sollte Training nicht in erster Linie dem Tier selbst zugute kommen?   Das ist der Grundgedanke von “cooperative care”: ein Tier so zu trainieren, dass es eine möglichst aktive Rolle in seiner eigenen Pflege und Haltung einnehmen kann. “Medical care” muss also nicht unbedingt “cooperative care” sein, ...

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Ich bin ein bisschen später aufgewacht als sonst. Das heißt, ich habe weniger Zeit als sonst. Als ich im Schlafanzug Kaffee in die Kaffeemaschine fülle, klingelt es. Die Hunde legen natürlich gleich los. Ich sehe aus dem Fenster den Briefträger vor der Tür stehen, mit dem ich neulich an der Tür so zusammengestoßen bin. Ich habe mich tierisch erschreckt, und er hat auf die Hunde geschimpft. Überhaupt guckt der immer furchtbar schlecht gelaunt. Ich beschließe, ...

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Ich habe zwei Anläufe für dieses Buch gebraucht, ich glaube, es ist kein Buch für zwischendurch und nebenher. Mir zumindest fällt es nicht so leicht, diesem essayistischen, etwas verspielten, mäandernden Stil, in dem viele neuere amerikanische Sachbücher geschrieben sind, zu folgen. Mich darauf einzulassen.  Nachdem die Autorin erst von minensuchenden Ratten zu TAG-Teach für autistische Kinder und dann zu ihrem Hund und dem Besuch einer Trainerin springt, um dann wirklich ausführlich auf Leben und ...

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Die neue Dog’s Avenue ist erschienen! Darin mein Dossier “Beziehungskisten” zu der Frage, wann ein Hund zu einem Menschen passt, wie man das merkt, und was man tun kann, wenn man (scheinbar) nicht zueinander passt. Außerdem erfahrt Ihr, wie Habca mich vor elf Jahren ausgesucht hat, und welche Hunderassen laut Internet-Psychotests zu mir passen würden.  Vielen Dank an meine Interviewpartnerinnen Petra, Simone, Simone, Hanna, Claudia, Eva, Nil, Iris, Katja – und viel Spaß beim Lesen!  

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“Bei meinem Hund funktioniert das nicht” – das habe ich ganz am Anfang meiner Hundehalterkarriere auch manchmal gedacht. Zum Beispiel hatte ich in Büchern gelesen, man solle ein Leckerchen über den Kopf des Hundes führen, damit der sich hinsetzt. Klappte nicht. Woanders las ich, Tibetterrier seien “stur” – fertig war die Mixtur, mit der man mich heute zur Weißglut bringen kann: “Bei meinem Hund funktioniert das nicht” “Bei dieser Hunderasse geht das nicht” “meiner ist nicht bestechlich” “Clicken geht ...

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Ein Gastbeitrag von Eva Wagner Ich bin ein begeisterungsfähiger Mensch und wenn mich ein Produkt überzeugt, dann kann ich schon mal andere Leute mit meiner Begeisterung nerven. Um diese Begeisterung in geordnete Bahnen zu lenken kommt nun – für jeden, den es interessiert – eine Bewertung zum „Schleckerchen“ für Hunde.  Was aussieht wie ein Deoroller – wahrscheinlich war es wohl auch mal als solcher gedacht (natürlich aber noch nie als solcher benutzt) – könnte man als ...

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