Ganz ehrlich: Ich kannte bisher kein einziges vernünftiges, empfehlenswertes Buch über Mehrhundehaltung. “Bisher”, denn heute darf ich Euch “Eins, zwei, drei… ganz viele. Mehrhundehaltung mit positiver Bestärkung” von Anne Rosengrün vorstellen, erschienen 2016 im Kynos-Verlag.  Anne kenne ich von Seminaren bei Ute Blaschke-Berthold (cumcane), und das merkt man dem Buch auch an: Es ist gewissermaßen das Buch, das Ute nie geschrieben hat. Fairerweise ist es Ute gewidmet, und Anne erwähnt in der Widmung, dass die ...

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Wir hatten vor ein paar Tagen Herrenbesuch: Tiger hat einen Tag Urlaub im Taunus gemacht! Zuhause hat er das Spielzeug der Mädchen sehr bewundert, und er hat mit Rikchen gerauft, ich habe fotografiert, und Habca lag auf dem Sofa und hat geschimpft, wenn jemand zu wild wurde.  Beim Betrachten der Fotos fällt mir auf, dass Tiger sich seiner Sache unterschiedlich sicher war. Wollt ihr mal sehen? Achtet auf Ohren (Ohrenbasis?) Augen (Weiß in den Augen? Augen schmal oder rund?) Maul/ ...

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Ich möchte Euch gerne etwas zeigen. Ich hoffe, Ihr habt einen Moment Zeit. Naomi ist im Februar gestorben, und das war so plötzlich, so unerwartet. Ich komme noch immer nicht von dem Gedanken los: “Wir hatten doch noch so viel vor!”. Trotz Umzug, trotz Rike, trotz der vergangenen Zeit bin ich noch immer wie geschockt. Ich habe viele Erinnerungen an Nomi, auch viele Fotos und Filme. Kurz nach ihrem Tod habe ich angefangen, ein paar davon in ...

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sie ist definitiv gewachsen, auch wenn mir das nicht so auffällt: ihr Mantrailing-Geschirr passt jetzt, das Blümchen-Halsband dafür nur noch im letzten Loch. ihr dichtes (Erwachsenen-)Fell glänzt wie frisch poliert, und es ist so pflegeleicht: Schmutz fällt beim Trocknen ab, und sie ist in Nullkommanix trocken. wenn sie mal in die Nidda fällt oder so. sie hat sich in eine richtige Schmusekatze verwandelt, genießt Berührungen, fordert sie ein. Den Punkt finde ich interessant, weil ich ...

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In dieser Woche hat Rike Crazy kennen gelernt. Crazy war im Sommer sehr krank. Das ist nicht spurlos an ihm vorüber gegangen. Wenn ich ihn sehe, denke ich an seine Spiele und Flirts mit Nomi, an heiße Sommer und bunte Herbstwälder, an lange Nachmittage im Büro mit Spielen und Filmen und vielen Hunden. An übervolle Tage, Praktikantinnen, Helfer. Das alles ist vorbei – manches leider, manches zum Glück. Crazy, Habca und ich sind nicht mehr dieselben. ...

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Hunde sind von “Natur” aus, “von Haus aus”, sehr daran interessiert, Bindungen einzugehen. Wenn in ihrer Welpenzeit nicht extrem viel schief gelaufen ist, wollen sie gern eine Bindung zu Angehörigen einer anderen Art eingehen: zu Menschen! Unglaublich, eigentlich. Wenn man mal so darüber nachdenkt. Was für ein Geschenk, was für eine Chance! Trotzdem sind viele Hundehalter mit ihrer Bindung zu ihrem Hund nicht so recht zufrieden. Ein Grund dafür scheint mir zu sein, dass es gerade in ...

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Da haben Ginger, Pacey, Habca und ich neulich aber was tolles entdeckt: jemand hat ein Planschbecken für uns im Wald aufgestellt, aus dem die drei stock-intreressierten Mädels Stöcke angeln mussten/ durften! Das ist ja wie beim Spielenachmittag!        

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Ich hatte Euch doch noch bessere Fotos von unserem Gast Thor, dem Samojeden versprochen. Eine meiner Kundinnen, Claudia, fotografiert echt gut, und ich habe sie gebeten, ein paar Bilder von ihm zu machen. Hier sind meine Favoriten:       Danke, Claudia!      

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Ich habe Euch ja erzählt, dass wir einen Samojeden zu Gast hatten. Ich finde Samojeden wirklich toll. Die Rasse stammt aus Sibirien und hatte zahlreiche Aufgaben: Schlitten ziehen, bewachen, Rentierherden hüten, Wärmeflasche. Ursprünglich gab es Samojeden in verschiedenen Farben, heute sind sie immer weiß (“rein weiß, weiß und beige oder cremefarben”) – so der Rassestandard. Ich stellte fest, dass das so nicht ganz richtig ist. Klar, der Samojede wird weiß geboren. Aber bei naturnaher Haltung kommen zahlreiche Farbvariationen vor. ...

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Habca, Ginger, Pacey und ich hatten uns am Hünerberg verlaufen. Komisch ist auch, dass ich nie so richtig verstehe, wo da der Berg ist. Ich laufe immer irgendwie drumherum… Und es geht immer bergauf! Fast nie bergab! Total verhext, die Gegend. Keltische Stein-Zeichen: Der lichte Wald steht voller blühender Fingerhüte. Natürlich wissen wir, dass man die nicht essen darf! Ich mag schmale Pfade lieber als die breiten Kieswege. Bergauf trotten mir die Hündinnen hinterher wie Entenküken: “Ich habe eine ...

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