Es gibt etwas, worüber ich an dieser Stelle noch kaum geschrieben habe – vielleicht, weil es so schmerzhaft ist, oder so bedrohlich. Für mich, aber auch für euch alle, deren Herz an einem Hund hängt. (Nicht irgendeinem Hund, sondern dem einen, dem, dem nie jemand ein Haar krümmen soll!) Irgendwann 2016 habe ich an Habcas Milchleiste Knoten bemerkt. Und ich habe mich so erschrocken, dass ich eine Weile lang mit niemandem darüber sprechen konnte, und ...

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Ich finde Verhalten super. Ich finde Verhaltensvielfalt super. Verhaltensvielfalt heißt, viele mögliche Antworten auf eine Situation zu kennen.  “Verhalten wird von der Verhaltensbiologie verstanden als eine durch Gene und Lernen beeinflusste Anpassungsleistung eines intakten Organismus an seine Umwelt.” (https://de.wikipedia.org/wiki/Verhalten_(Biologie)) Was ich deshalb sehr beunruhigend finde, ist ein Trend in der Hunde-Erziehung/ im Hunde-Training, den Hund möglichst passiv zu machen. Möglichst leise, nicht störend, unauffällig. Ein bisschen so, wie manche Leute das mit Kindern machen, oder? Von wegen “Kinder soll man sehen und nicht hören”, oder so? Ein ...

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  Gehmeditation ist Meditation im Gehen. Hundebesitzer gehen jeden Tag. Was liegt also näher, als Geh-Meditation mit Hund zu probieren?   Die Idee kam mir vor einigen Jahren, und vorletzte Woche durfte ich wieder einige Mensch-Hunde-Paare in die Gehmeditation mit Hund einführen.  Ich nenne diese Einführungen gern “Silent Walk”, weil man, während man geht und atmet und sich auf sich selbst und den Hund und das Atmen und die Füße und den Moment konzentriert, nicht auch noch spricht.     Nach einer ...

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Kürzlich stand ich mit Rike auf einem großen Parkplatz, und sah, wie eine Trainer-Kollegin ihren Kunden verabschiedete. Ich hatte sie schon im Wald am Hund rumrucken sehen. Jetzt ging die Kundin mit Hund auf der anderen Straßenseite an uns vorbei ging. Rike und der Hund starrten sich an. Rike nahm diese deutscher-Schäferhund-auf-Ausstellung-Position ein: die Hinterbeine ganz weit zurück gestellt, das Gewicht aber nach vorne verlagert, alles angespannt, Kopf und Ohren nach vorne, der Mund fest ...

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Für die Art, wie ich Hunde trainiere, ist es wichtig, Hunde unterschiedlich belohnen zu können. Es ist ein weit verbreitetes Missverständnis, dass “mit Belohnung arbeiten” hieße, “mit Futter/ Leckerchen arbeiten”. Es geht nicht ums Futter, es geht um das Gefühl im Hund.     Was eine Belohnung ist, entscheidet ganz genau einer: der Hund. Der Mensch kann entscheiden, was davon er benutzt oder nicht benutzt, aber wenn der Hund Streicheln in der Situation doof findet, dann ist Streicheln ...

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Ich wünsche Euch schöne Feiertage und eine gelungene kleine Auszeit vom Alltag. Als passionierte Suchhunde haben Habca und Rike das mit dem “Eier”-Suchen schonmal geübt: Vorbereiten: Suchen: Fressen:    Übrigens: Bei mir fallen alle Veranstaltungen am Karfreitag, Ostersonntag und Ostermontag aus, und ich bin auch nicht online oder telefonisch erreichbar. Am Kar-Samstag arbeite ich normal. Und ab Oster-Dienstag auch wieder. Dann erzähle ich Euch von drei spannenden Veranstaltungen, auf die ich mich freue, und zu denen ich Euch einlade: ein Schweige-Spaziergang, ein Fotospaziergang, ...

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Wozu trainieren wir eigentlich unsere Hunde? Zu unserem eigenen Vergnügen, ja: weil es praktisch ist, oder niedlich, oder wir dadurch sportliche Erfolge oder Spaß haben oder einen Nutzen ziehen.   Aber sollte Training nicht in erster Linie dem Tier selbst zugute kommen?   Das ist der Grundgedanke von “cooperative care”: ein Tier so zu trainieren, dass es eine möglichst aktive Rolle in seiner eigenen Pflege und Haltung einnehmen kann. “Medical care” muss also nicht unbedingt “cooperative care” sein, ...

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Ich bin ein bisschen später aufgewacht als sonst. Das heißt, ich habe weniger Zeit als sonst. Als ich im Schlafanzug Kaffee in die Kaffeemaschine fülle, klingelt es. Die Hunde legen natürlich gleich los. Ich sehe aus dem Fenster den Briefträger vor der Tür stehen, mit dem ich neulich an der Tür so zusammengestoßen bin. Ich habe mich tierisch erschreckt, und er hat auf die Hunde geschimpft. Überhaupt guckt der immer furchtbar schlecht gelaunt. Ich beschließe, ...

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Ich habe zwei Anläufe für dieses Buch gebraucht, ich glaube, es ist kein Buch für zwischendurch und nebenher. Mir zumindest fällt es nicht so leicht, diesem essayistischen, etwas verspielten, mäandernden Stil, in dem viele neuere amerikanische Sachbücher geschrieben sind, zu folgen. Mich darauf einzulassen.  Nachdem die Autorin erst von minensuchenden Ratten zu TAG-Teach für autistische Kinder und dann zu ihrem Hund und dem Besuch einer Trainerin springt, um dann wirklich ausführlich auf Leben und ...

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“Tricks”, das sind all diese lustigen Kleinigkeiten, die erstmal gar keinen Sinn zu haben scheinen, die einfach Spaß machen, die manchmal aber auch total gesund oder nützlich sind. Tricks machen Spaß! Noch mehr Spaß machen nur Tricks mit zwei Hunden! Auf meiner “Tricks und Spiele” -Seite ganz unten findet ihr meine Lieblingsvideos von Tricks mit zwei Hunden. Aber es gibt noch viel, viel mehr.   Ich habe meine Lieblings-Trick-Trainerin Anne eingeladen, mir und Euch und uns zu ...

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