„Wie ich denn zu ihm spreche? Meist sage ich ihm seinen Namen vor, den Laut, der ihn unter allen am meisten angeht, weil er ihn selbst bezeichnet, und der darum auf sein ganzes Wesen elektrisierend wirkt, – stachle und befeuere sein Ichgefühl, indem ich ihm mit verschiedener Betonung versichere und recht zu bedenken gebe, dass er Bauschan heißt und ist; und wenn ich dies eine Weile fortsetze, kann ich ihn dadurch in eine wahre Verzückung, eine Art von Identitätsrausch versetzen, so dass er anfängt, sich um sich selber zu drehen und aus der stolzen Bedrängnis seiner Brust laut und jubelnd zum Himmel zu bellen.“ (Thomas Mann, Herr und Hund)
Wir lesen Auszüge aus Romanen, in denen ein Hund eine zentrale Rolle spielt, und diskutieren die Texte miteinander. Wie beschreiben Thomas Mann oder Virginia Woolf das besondere Band zwischen Mensch und Hund?
“Twice Flush had done his utmost to kill his enemy; twice he had failed. And why had he failed, he asked himself? Because he loved Miss Barrett. Looking up at her from under his eyebrows as she lay, severe and silent on the sofa, he knew that he must love her for ever. Things are not simple but complex. If he bit Mr. Browning he bit her too. Hatred is not hatred; hatred is also love.”  (Virginia Woolf, Flush)
  • Herbst 2022, 14tägig sonntags, 17h, bitte zusätzlich Lesezeit einplanen.
  • bei dir zuhause auf dem Sofa
  • 30€ inkl. MWSt. für Block mit drei Terminen
  • Anmeldung und Fragen: bitte per Mail an post@diehundephilosophin.de