Schätze suchen, Abenteuer erleben, in der Natur unterwegs sein oder auch in einer Stadt, neue Orte erkunden, sich mal was trauen. Und am besten: mit Hund. Ich versuche das auf vielen meiner Spaziergänge einzubauen, und manchmal gehen die Hunde und ich dabei Geocachen.
Was ist Geocaching?
Geocaching ist eine weltweite Schnitzeljagd mithilfe von GPS-Koordinaten. Jemand versteckt einen Behälter (Cache) an einem Ort und trägt die genauen Koordinaten in eine Datenbank ein – Suchende auf der ganzen Welt machen sich dann auf die Suche.
Das Prinzip: Koordinaten eingeben → finden → ins Logbuch eintragen → wieder verstecken. Weltweit gibt es über 3 Millionen aktive Caches – von der Innenstadt bis zum Berggipfel. Viele Routen führen durch Wälder, Felder und Parks: ideal für gemeinsame Ausflüge mit dem Hund.
Es gibt eine Reihe verschiedener Behälter, in denen das so genannte „Logbuch“ versteckt ist: von „Nano“, z.B. ein als Schraube getarnter kleiner Magnet, bis zu großen Tupperdosen. Häufig sind „Petlinge“, die ein bisschen aussehen wie Plastik-Reagenzgläser mit Schraubverschluss.
Es gibt auch verschiedene Arten, wie du einen Cache findest. Mir machen (bisher) die „Traditionals“ am meisten Spaß: Die Koordinaten führen direkt zum Cache.
So findet man Caches
- App „Geocaching“ (Groundspeak) kostenlos laden (Link zum Apple Appstore)
- Konto erstellen auf geocaching.com
- Karte öffnen – grüne Symbole = Caches in der Nähe
- Cache antippen → Beschreibung & Koordinaten lesen
- Navigation starten, Hinweise (Hints) nutzen wenn nötig
- Cache gefunden → ins Logbuch eintragen → online loggen
Alternative Apps: c:geo (Android, kostenlos & Open Source), Cachly (iOS)
Was tust du, wenn du den Cache gefunden hast?
- darauf achten, dass du nicht beobachtet wirst
- Logbuch ausfüllen: Datum & Nickname eintragen
- ggf. Tauschen: Gegenstand nehmen, Gleichwertiges hineinlegen
- ggf. Trackables – Travel Bugs weiterreisen lassen (Code scannen & online weiterschicken)
- Online loggen – Fund in der App bestätigen; sich beim „Owner“ bedanken, Fotos möglich
- Cache genau so wieder verstecken wie vorgefunden
Worauf achten beim Cachen mit Hund?
- Achte in der Cache-Beschreibung auf Leinenpflicht (z.B. Naturschutzgebiete).
- Checke die Routen vorab auf Länge & Gelände – passt das zur Kondition deines Hundes? Gibt es Probleme mit Geräuschen (Schiessplätze, Autobahnen etc.), mit Wildreichtum, Ängsten deines Hundes etc.?
- Wie kannst du deinen Hund beim Suchen und loggen beschäftigen? Z.B. Futter streuen. Oder: Warten üben – ggf. angeleint.
- Manche Hunde finden die Stimmung, die bei gemeinsamer Suche aufkommt, sehr aufregend. Kannst/ willst/ musst du da gegensteuern? Hast du einen Plan?
- Du kannst mit deinem Hund auch üben, dass er beim Suchen hilft!
- Nimm Wasser mit.
- Nach dem Ausflug Zeckenkontrolle – besonders an Ohren, Achseln, Leiste, zwischen Zehen.
Willst du mit mir Geocachen und meine Tricks hören? Dann schau mal hier.
Merkblatt zum Mitnehmen: geocachen_mit_hund.docx







